Tierwelt
Neuseeländischer Seebär
In der Sprache der Māori kekeno genannt, wurde der Neuseeländische Seebär nach der Ankunft der Europäer fast ausgerottet – heutige Kolonien sind daher ein hart erkämpfter Anblick. Man trifft sie an felsigen Küstenabschnitten der subantarktischen Inseln an.
Anlandungen auf Macquarie Island, Campbell Island und den Auckland Islands bieten den Reisenden auf unseren Fahrten meist die beste Gelegenheit, Arctocephalus forsteri, den Neuseeländischen Seebär, aus der Nähe zu erleben. Die Tiere halten sich bevorzugt in den grasbewachsenen Buchten und Blockstrand-Abschnitten auf, für die diese Inseln bekannt sind, und Zodiac-Anlandungen führen oft nur wenige Meter an Tieren vorbei, die sich auf den Felsen sonnen.
Die Art trägt je nach Region unterschiedliche Namen – Neuseeländischer Seebär im englischsprachigen Neuseeland, kekeno in der Sprache der Māori, und Langnasen-Seebär bei der australischen Population, die trotz nahezu identischer Gestalt heute als genetisch eigenständig gilt. Unabhängig von der Bezeichnung handelt es sich um dasselbe Tier, dessen Bestand nach der Ankunft des Menschen und später der Europäer in Neuseeland und Australien fast vollständig vernichtet wurde. Die heutigen, fest etablierten Kolonien auf diesen abgelegenen Inseln zu sehen, erinnert daran, wie weit die Erholung des Bestands bereits fortgeschritten ist.
Die Expeditionssaison zu diesen südlichen Inseln erstreckt sich in der Regel über den australen Sommer, und genau in dieser Zeit begegnet man Seebären am ehesten an Land statt auf Nahrungssuche im Meer.
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Weitere Highlights
Aktivität
Bergsteigen & Skitouren
Beim Bergsteigen und bei Skitouren geht es in kleinen Gruppen vom Schiff hinauf auf antarktische Hänge und Grate – angeseilt oder mit Fellen unterwegs, abseits der üblichen Anlandestellen. Anstelle der Zodiac-Fahrt tritt eine langsamere, körperliche Erkundung desselben weißen Terrains.
Aktivität
Camping
Camping auf dem antarktischen Kontinent bedeutet, direkt im Schnee in einem Biwaksack zu schlafen, unter einem Himmel, der im Sommer kaum je richtig dunkel wird. Es findet an ausgewählten Nächten statt, wenn die Bedingungen es zulassen, mit begrenzten Plätzen je nach Landegenehmigung des Schiffs.
Tierwelt
Eselspinguin
Ein untersetzter Pinguin mit orangefarbenem Schnabel aus der Gattung Pygoscelis, eng verwandt mit Adélie- und Zügelpinguin. Sein lauter, trompetender Ruf mit zurückgeworfenem Kopf trägt weit über die Küstenkolonien, an denen Expeditionslandungen stattfinden.