Tierwelt
Eselspinguin
Ein untersetzter Pinguin mit orangefarbenem Schnabel aus der Gattung Pygoscelis, eng verwandt mit Adélie- und Zügelpinguin. Sein lauter, trompetender Ruf mit zurückgeworfenem Kopf trägt weit über die Küstenkolonien, an denen Expeditionslandungen stattfinden.
Der Eselspinguin wurde erstmals 1781 von Johann Reinhold Forster beschrieben, der sein Typusexemplar von den Falkland Islands mitnahm — noch immer einer der verlässlichsten Orte auf der Reiseroute, um sie in größerer Zahl an Land anzutreffen. Von dort aus erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der Art über den gesamten Südlichen Ozean, und auf unseren Reisen taucht sie beständig in South Georgia und entlang der Antarctic Peninsula auf, ebenso auf den South Shetland Islands, den South Orkney Islands sowie rund um Anvers Island, King George Island, Deception Island, die Gerlache Strait und die Bransfield Strait.
Innerhalb der Gattung Pygoscelis steht er neben Adélie- und Zügelpinguin als nächster Verwandter, und bei Landungen mit mehreren Arten lassen sich durchaus alle drei am selben Strand- oder Geröllabschnitt beobachten. Was den Eselspinguin an einem stillen Morgen besonders auszeichnet, ist sein Klang: ein lauter, trompetender Ruf, mit zurückgeworfenem Kopf ausgestoßen, der weit über die Kolonie hinausträgt und meist das erste Zeichen ist, dass man sich den Tieren nähert, noch bevor man sie sieht.
Guides auf diesen Routen planen an Eselspinguin-Kolonien gerne etwas mehr Zeit ein, eben weil die Tiere zutraulich und lautstark sind — das macht die Landung dort zu einer der eindrücklichsten Erfahrungen einer typischen Expeditionsreise.
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Weitere Highlights
Aktivität
Bergsteigen & Skitouren
Beim Bergsteigen und bei Skitouren geht es in kleinen Gruppen vom Schiff hinauf auf antarktische Hänge und Grate – angeseilt oder mit Fellen unterwegs, abseits der üblichen Anlandestellen. Anstelle der Zodiac-Fahrt tritt eine langsamere, körperliche Erkundung desselben weißen Terrains.
Aktivität
Camping
Camping auf dem antarktischen Kontinent bedeutet, direkt im Schnee in einem Biwaksack zu schlafen, unter einem Himmel, der im Sommer kaum je richtig dunkel wird. Es findet an ausgewählten Nächten statt, wenn die Bedingungen es zulassen, mit begrenzten Plätzen je nach Landegenehmigung des Schiffs.
Tierwelt
Buckelwal
Ein 14–17 Meter langer Bartenwal, bekannt für spektakuläre Sprünge und lange Brustfinnen, oft in lockeren Gruppen bei der Krill-Jagd entlang der Eiskante zu beobachten.